TuS Tengern II - SG Frisch Auf Herringhausen-Eickum 1:1

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Jannis Clemens sorgte mit einem Tor in der fünften Minute der Nachspielzeit dafür, dass die jüngste Positivserie der Westfalenligareserve auch gegen den Tabellenvierten Bestand hatte. „Man hat gesehen die Moral ist intakt“, freute sich Jörn Paulsen, nachdem sein Team lange vergeblich dem 0:1 aus der 16. Minute hinterhergelaufen war. Tengern strahlte zunächst mehr Gefahr vor dem gegnerischen Tor aus, nach dem aus einem Strafstoß resultierenden Gegentreffer verlor man aber kurzzeitig den Faden und konnte sich bei Torwart Oliver Korejtek bedanken, der mehrmals das 0:2 verhinderte. Kurz vor der Pause fingen sich die Gastgeber und hätten um ein Haar per Freistoß den Ausgleich erzielt.

Nach Wiederbeginn erhöhte Tengern den Druck, bekam in der 66. Minute nach Foul an Timo Schlüter einen Elfmeter zugesprochen, Florian Hartmann scheiterte aber am gegnerischen Keeper. Es folgten Chancen auf beiden Seiten, in doppelter Überzahl brachte Tengern in der letzten Aktion des Spiels einen Freistoß in den gegnerischen Strafraum, ein Befreiungsschlag der Gäste wurde abgefälscht und fiel Clemens vor die Füße, der aus fünf Metern den verdienten Ausgleich erzielte.


Den 1:1-Ausgleich in der Nachspielzeit kassiert, dazu zwei Platzverweise für Dominic Hölzel und Yannick Greitschus – für die SG FA Herringhausen/Eickum gab es im Spiel beim TuS Tengern II jede Menge Aufreger. „Wir haben früh durch das Tor von Luigi Di-Bella 1:0 geführt, aber dann vor allem nach dem Wechsel versäumt, das 2:0 nachzulegen“, beschreibt SG-Coach Ümüt Gözlükcü das Spiel auf dem rutschigen und sehr tiefen Rasen in Tengern.

In Rage bracht den Trainer aber nicht nur das späte Ausgleichstor, sondern vor allem die Leistung des Schiedsrichters. „Jeder kann mal einen schlechten Tag haben, aber die Arroganz, die er gegenüber den Spielern und Trainern an den Tag gelegt hat, war einfach unerträglich. So etwas habe ich als Trainer noch nie erlebt“, schäumte Gözlükcü. „Das 1:1 ist in der 98. Minute gefallen, obwohl er nur fünf Minuten angezeigt hatte. Zudem hat er uns ein reguläres Tor wegen einer angeblichen Abseitsstellung abgepfiffen.“ Freuen konnte sich der SG-Trainer immerhin über die Leistung von A-Jugend-Torhüter Torben Lambrecht, der in der 66. Minute einen von Hölzel verursachten Foulelfmeter inklusive Nachschuss parierte.


Zuschauer: 50
Tore: 0:1 Luigi Di Bella (16. Foulelfmeter), 1:1 Jannis Clemens (95.)

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