Fa-Herringhausen Eickum - TuS Petershagen/Ovenstädt 8:0

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Erfolgreiche Frustbewältigung betrieb die mit einer 0:2-Auswärtsniederlage gegen den Aufsteiger SV 06 Oetinghausen gestartete SG FA Herringhausen-Eickum bei ihrem saisonalen Heimdebüt in der Bezirksliga. Die Schützlinge von Trainer Ümüt Gözlükcü fertigten einen völlig überforderten TuS Petershagen/Ovenstädt mit 8:0 (5:0) ab. Hierbei erzielte Luigi Di-Bella drei Treffer.

Entsprechende Erleichterung herrschte bei den Gastgebern. „Der Sieg geht auch in dieser Höhe in Ordnung. Wir haben heute den Frust aus uns heraus geschossen. Mich ärgert allerdings, dass wir mindestens genauso viele Großchancen wie die erzielten Tore liegengelassen haben. Aber man soll ja nicht auf hohem Niveau jammern“, bewertete Gözlükcü das einseitige Kräftemessen. Nach dem Seitenwechsel habe sein Team nicht mehr den Spielfluss der ersten 45 Minuten gefunden.

Vor 120 Zuschauern nahm das Schützenfest bereits in der 2. Minute seinen Lauf. Eine unsauber bereinigte Petershäger Abwehraktion verwertete Yannick Greitschus per Direktabnahme von der Strafraumgrenze zum 1:0.

Danach bot sich Justin Schubert aus halbrechter Position die Option zum Ausgleich (19.), den aber der kaum geprüfte SG-Schlussmann Torben Lambrecht vereitelte. Stattdessen erhöhte Herringhausen nach 24 Minuten mit dem zweiten Torschuss auf 2:0. Hierbei düpierte Luigi Di-Bella den Gästekeeper Leonard Otto Kiel mit einem raffinierten Schlenzer ins lange Eck. Zwölf Zeigerumdrehungen später kam Kiel nach einem Steilpass von Marvin Hoffmeier an der Strafraumgrenze einen Schritt zu spät, so dass Altan Dincdemir freie Bahn zum 3:0 besaß. Dieser bereitete in der 44. Minute Di-Bellas Kopfballtor (genau in den Winkel) per Rechtsflanke vor, bevor im mit dem Pausenpfiff selbst das 5:0 glückte.

In der zweiten Halbzeit setzte sich die Einseitigkeit fort, wobei es die Hausherren mit ihrer Effizienz nicht mehr ganz so genau nahmen. Während unter anderem auch in einer Szene das leere Tor verfehlt wurde, erhielt Petershagen die zweimalige Gelegenheit zum Ehrentreffer. Jedoch zeigte Lambrecht nochmals sein Können, beziehungsweise verfehlte Marlo Heine das gewünschte Ziel. Die zunehmende Porosität des TuS nutzten Hoffmeier, Di-Bella sowie Einwechselspieler David Schultz zu den weiteren Treffern. „Das Ergebnis spricht für sich. Die ersten 30 Minuten waren relativ ausgeglichen. Danach haben wir nur noch Murks gespielt“, beklagte Gästecoach Jan-Frederik Finger.

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