SG FA Herringhausen-Eickum vs. TuS Dielingen 1:1

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Seit nunmehr fünf Meisterschaftsspielen ist die SG Frisch-Auf Herringhausen/Eickum ungeschlagen. Am Sonntag langte es trotz Pausenrückstand immerhin noch zu einem leistungsgerechten 1:1 (0:1) gegen einen konterstarken Rangvierten TuS Dielingen. „Letztlich müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein. Dass es nicht drei geworden sind, haben wir uns selbst zuzuschreiben. Wir haben in der zweiten Halbzeit gute Möglichkeiten ausgelassen. Dielingen verfügt über eine robuste Mannschaft. Deren Innenverteidigung stand heute gut“, analysiert FA-Coach Ümüt Gözlükcü die kampfbetonte Partie. „In der ersten Halbzeit wurde nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Das Gegentor war unnötig.“

Dieses resultierte in der 27. Minute aus einer Herringhauser Freistoß-Flanke, die Dielingens Schlussmann Yannick Bednar sicher abfing und umgehend einen schnellen Konter einleitete. Auf der Gegenseite konnte FAH-Torwart Torben Lambrecht einen Schuss nur abklatschen, was Daniel Kamolz im Nachsetzen zum 0:1 quittierte. Drei Minuten später besaß Lambrecht das Glück des Tüchtigen, als ein Kopfball von Tristan Groß an die Querlatte ging.

Immerhin bedeutete diese Schrecksekunde eine Art Weckruf. So feuerten Yannick Greitschus (34.) und Philipp Gerdener (36.) zwei gefährliche Fernschüsse ab. Aus zweitgenannter Szene resultierte ein Eckball, bei dem Luigi Di-Bella per Fallrückzieher das gewünschte Ziel verfehlte. Nach dem Seitenwechsel verstärkten die Gözlükcü-Schützlinge den Druck. Zunächst vereitelte Bednar gegen Gerdener (55.) den Ausgleich. In der 63. Minute sprach der Mindener Schiedsrichter Alexander Asabin den Gastgebern nach einem Zweikampf zwischen Marvin Hoffmeier und Abdullah Seyhan einen Foulelfmeter zu. Diesen verwandelte Yannick Greitschus selbstbewusst und sicher per Gewaltschuss in die Tormitte zum 1:1.

Hierdurch beflügelt spielte Herringhausen auch in der Folgezeit mutig nach vorn. Jedoch langte es nicht mehr zum anvisierten Siegtreffer. Diesen verhinderte der gut aufgelegte Yannick Bednar in zwei brenzligen Eins-zu-Eins-Situationen gegen die Einwechselspieler Nico Putrino und Pascal Lebek. So blieb es beim zweiten Heimremis in Serie.

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