SG Frisch Auf Herringhausen-Eickum - TuRa Löhne 3:5

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SG Frisch Auf Herringhausen-Eickum - TuRa Löhne 3:5
Die wenigen Zuschauer, die trotz der Regen- und Sturmwarnungen den Weg zum Herringhauser Kunstrasenplatz gefunden haben, sahen ein Kreisderby zwischen der SG FA Herringhausen und TuRa Löhne, dass über weite Strecken vom Gast dominiert wurde. Erst als die Turaner mit 1:4 (59.) scheinbar enteilt waren, fanden Sturmführer Luigi Di-Bella und Co. zum druckvollen Spiel und verkürzten per Elfmeter (Di-Bella, 79.) auf 2:4 und der in der 74. Minute eingewechselte Altan Dincdemir auf 3:5 (90+5). Jannis Sassenberg traf dazwischen für TuRa Löhne zum 2:5 (90.).
Der Löhner Trainer Cetin Cakar war nach dem Sieg im Topspiel sehr zufrieden: „Meine Elf hat auch das eher kuriose 0:1 aus knapp 60 Metern sehr gut weggesteckt und zur Pause schon verdient mit 2:1, fast schon zu knapp, geführt. Nach dem Seitenwechsel haben wir weiterhin die Tore super rausgespielt, immer mit präzisen flachen Bällen operiert, und wirklich sehr guten Fußball geboten. Durch die Niederlage von Kirchlengern ist jetzt wieder Spannung an der Spitze.“
FAH-Trainer Ümüt Gözlükcü war alles andere als zufrieden mit dem Spielverlauf. „Wir haben uns viel zu lange zurückgehalten, beziehungsweise erst dann dagegen gehalten, als das Spiel quasi entschieden war.“ Für den FA-Trainer wurde zuviel „Larifari“ gespielt. Das reiche nicht gegen eine Löhner Mannschaft, die seine Elf wohl zu sehr eingeschüchtert habe. „Hätten wir mehr Mut und Eier gehabt, wäre einiges sicher anders gelaufen“, bedauerte Gözlükcü.
Dabei begann das Spiel aus Herringhauser Sicht vielversprechend, als ein Freistoß von Tim Tramer aus der eigenen Hälfte heraus sich mit Hilfe einer Sturmböe hinter TuRa-Torwart Andreas Wiens im langen Eck zum 1:0 senkte. Doch der Gast begann jetzt so richtig Druck zu machen. Die beiden Gegentreffer zum 1:1 und 1:2 entsprangen jeweils Unaufmerksamkeiten in der FA-Abwehr.
Auch nach dem Pausentee setzte sich die abgeklärtere Spielweise des Gastes immer wieder durch – bis zur 4:1-Führung. Dann wachte die SG FA Herringhausen-Eickum endlich auf, machte ihrerseits ordentlich Druck über die rechte Außenbahn und kam zu den Treffern, die das Endergebnis in einem etwas besserem Licht erscheinen ließ. „Nicht TuRa hat das Spiel gewonnen, sondern wir haben es verloren“, sinnierte Gözlükcü am Ende eines gebrauchten Tages für die FA Herringhausen-Eickum.

Zuschauer: 150
Tore: 1:0 Tim Tramer (4.), 1:1 Jannis Kerksiek (24.), 1:2 Jonas Glowatz (33.), 1:3 Max-Tillmann Beckhoff (51.), 1:4 Sinar Nahmet (59.), 2:4 Luigi Di Bella (79. Foulelfmeter), 3:4 Altan Dincdemir (90.), 3:5 Jannis Sassenberg (90.)

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