VFL Mennighüffen vs. SG FA Herringhausen-Eickum 

(Kommentare: 0)

So ein Tor erzielt er nur alle 100 Jahre, und da er bereits im zweiten Lebensjahrzehnt steht, sollte er sich diesen Treffer (gedanklich) einrahmen: VfL-Verteidiger Dennis Klipker traf in einem packenden Bezirksliga-Spiel seines VfL Mennighüffen gegen Frisch-Auf Herringhausen-Eickum in der 68. Minute mit einem listigen Schuss (oder war es eine superbe Flanke?) von der Außenlinie mit der linken Klebe aus gut 24 Metern in die rechte obere Ecke zum umjubelten 2:2 (1:1)-Endstand vor knapp 200 Zuschauern . Ein Traumtor!

Zum ersten Mal wurde der VfL in der Liga jedoch permanent gefordert, hatte auch vor der Pause gegen einen schnell umschaltenden Gast riesige Probleme und kaum Zugriff auf das Spiel. Nach dem Seitenwechsel biss sich Mennighüffen, auch durch die Einwechslung von Marius Wellpott für Yasin Can, immer besser in die Partie und verdiente sich am Ende den einen Punkt redlich. In der Schlussminute hatte der VfL etwas Glück, dass Herringhausen ein Kontertreffer wegen Abseits zurückgepfiffen wurde (90.). Doch zuvor hatte Wellpott (87.) bei einem Drehschuss das 3:2 für den VfL auf dem Fuß, und auch der unermüdliche Antreiber Moritz Büscher riss immer wieder Löcher in die Deckung der Gäste. Von der Spielanlage her war der Gast aber eine Spur strukturierter und besser.

Das sah auch VfL-Trainer Lars Thielking so: „Vor der Pause waren wir deutlich unterlegen und sind in vielen Aktionen nur hintergelaufen. Durch den Elfmeter sind wir eher glücklich zum 1:1 gekommen. Nach dem Seitenwechsel wurde es deutlich besser, aber insgesamt ist der Punktgewinn eher glücklich. Wir können damit sehr gut leben“. Die Gäste gingen in (25.) durch einen genau getimten Freistoßtreffer aus gut 22 Metern von Luigi Di-Bella in den rechten Winkel verdient mit 1:0 in Führung, die Gäste waren mit dem kaum zu bremsenden Yannick Greitschus immer gefährlich. Mennighüffens 1:1 durch einen verwandelten Fouelfmeter von Gugo Tamojan zum 1:1 (36.) entsprang einem zu ungestümen Einsatz des Fa-Torwarts Lambrecht.

Nach dem Seitenwechsel setzte der VfL, bei dem Sebastian Zähler ein gutes Comeback feierte, offensiv mehr Zeichen, doch die Gäste blieben gefährlich. Yannick Greitschus überlupfte Dennis Schmidt (63. Minute) zum 2:1, dann kam Klipker (68.) mit seinem Tor des Jahres. Di-Bella vergab (75. aus acht Metern) gegen Schmidt noch das 3:2. Fußball pur am Ende!

Zurück

Kommentare

Einen Kommentar schreiben

Was ist die Summe aus 1 und 5?