Spielberichte 3.Mannschaft

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SGFA Herringhausen vs. TuS Tengern 2

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Die mit einer Auftaktniederlage in die Saison gestartete SG FA Herringhausen-Eickum etabliert sich zunehmend im oberen Tabellendrittel der Bezirksliga. Nach zwei vorherigen Heimunentschieden beherrschte die seit inzwischen sieben Partien sowie auf eigenem Geläuf noch ungeschlagene Elf von Trainer Ümüt Gözlükcü den Aufsteiger TuS Tengern II mit 5:2 (3:1) und verbesserte sich dadurch auf den vierten Rang.

„Dies war sicherlich kein schönes Fußballspiel, aber Hauptsache wir haben gewonnen. Letztlich zählen die drei Punkte“, lautet Gözlükczüs Grunderkenntnis. „Es kann nicht immer ein Feuerwerk geben. Solch zähe Spiele sind halt auch mal dabei und müssen erfolgreich über die Runden gebracht werden.“ Bei klassischem Waschküchenwetter entwickelte sich auf dem spätherbstlich stark belaubten Herringhauser Kunstrasenplatz eine kampfbetonte Partie. Wenngleich auf Seiten der Hausherren spielerisch nicht alles einwandfrei lief, so schmissen sie zumindest einsatzmäßig alles in die Waagschale.

Aufkommende Spielunterbrechungen waren bisweilen von Tengeraner Reklamationen in Richtung Schiedsrichter Wilhelm Hackl ummantelt. „Das hat uns etwas den Spielfluss geraubt“, befand Ümüt Gözlükcü. Dennoch hatte sein Team das Geschehen im Griff. Es ging bereits in der 4. Minute in Führung. Bei seinem ersten Saisontor wurde Lukas Möllering mit einem von Yannick Greitschus getretenen langen Ball aus dem Halbfeld bedient, bevor er ungehindert einschoss.

Nach 21 Minuten bediente Pascal Lebek mustergültig seinen Sturmpartner Luigi Di-Bella, der bereits saisonal zum siebten Mal seine Vollstreckerqualitäten belegte. Das 3:0 legte Yannick Greitschus nach gut einer halben Stunde mit einem wuchtigen Schuss aus 27 Metern nach. „Der Ball flatterte halbhoch ins lange Eck“, beschrieb der nach einer gelben Karte zur Pause präventiv ausgewechselte Kunstschütze am Imbissstand sein Meisterwerk.

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Vehlage vs. SG FA Herringhausen-Eickum 

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Drei Punkte mitgenommen und ein dickes Kompliment für den gegnerischen Torhüter dagelassen: „Was Vehlages Torhüter Thorsten Korejtek mit seinen 49 Jahren gehalten hat, war phänomenal“, lobte Trainer Ümüt Gözlükcü nach dem 4:1 (2:1)-Erfolg seiner SG Herringhausen/Eickum im richtungsweisenden Bezirksligaduell beim SC BW Vehlage.
Was ihn besonders freute: Seine Mannen ließen sich von der Vehlager Führung aus dem berühmten Nichts nicht beirren und wendeten das Blatt noch vor der Halbzeitpause. Erst bereitete Pascal Lebek für Altan Dincdemir vor, dann schloss Yannick Greitschus einen feinen Spielzug zum 2:1 ab.

In der zweiten Halbzeit musste zunächst Torhüter Torben Lambrecht per Glanzparade das 2:2 verhindern. Dann aber münzten Pascal Lebek nach Vorlage von Dincdemir und Yannick Greitschus die Herringhauser Überlegenheit auch in Tore um – Schlimmeres für Vehlage verhinderte Korejtek, der auch einen Elfmeter parierte.

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SG FA Herringhausen-Eickum vs. TuS Dielingen 1:1

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Seit nunmehr fünf Meisterschaftsspielen ist die SG Frisch-Auf Herringhausen/Eickum ungeschlagen. Am Sonntag langte es trotz Pausenrückstand immerhin noch zu einem leistungsgerechten 1:1 (0:1) gegen einen konterstarken Rangvierten TuS Dielingen. „Letztlich müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein. Dass es nicht drei geworden sind, haben wir uns selbst zuzuschreiben. Wir haben in der zweiten Halbzeit gute Möglichkeiten ausgelassen. Dielingen verfügt über eine robuste Mannschaft. Deren Innenverteidigung stand heute gut“, analysiert FA-Coach Ümüt Gözlükcü die kampfbetonte Partie. „In der ersten Halbzeit wurde nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Das Gegentor war unnötig.“

Dieses resultierte in der 27. Minute aus einer Herringhauser Freistoß-Flanke, die Dielingens Schlussmann Yannick Bednar sicher abfing und umgehend einen schnellen Konter einleitete. Auf der Gegenseite konnte FAH-Torwart Torben Lambrecht einen Schuss nur abklatschen, was Daniel Kamolz im Nachsetzen zum 0:1 quittierte. Drei Minuten später besaß Lambrecht das Glück des Tüchtigen, als ein Kopfball von Tristan Groß an die Querlatte ging.

Immerhin bedeutete diese Schrecksekunde eine Art Weckruf. So feuerten Yannick Greitschus (34.) und Philipp Gerdener (36.) zwei gefährliche Fernschüsse ab. Aus zweitgenannter Szene resultierte ein Eckball, bei dem Luigi Di-Bella per Fallrückzieher das gewünschte Ziel verfehlte. Nach dem Seitenwechsel verstärkten die Gözlükcü-Schützlinge den Druck. Zunächst vereitelte Bednar gegen Gerdener (55.) den Ausgleich. In der 63. Minute sprach der Mindener Schiedsrichter Alexander Asabin den Gastgebern nach einem Zweikampf zwischen Marvin Hoffmeier und Abdullah Seyhan einen Foulelfmeter zu. Diesen verwandelte Yannick Greitschus selbstbewusst und sicher per Gewaltschuss in die Tormitte zum 1:1.

Hierdurch beflügelt spielte Herringhausen auch in der Folgezeit mutig nach vorn. Jedoch langte es nicht mehr zum anvisierten Siegtreffer. Diesen verhinderte der gut aufgelegte Yannick Bednar in zwei brenzligen Eins-zu-Eins-Situationen gegen die Einwechselspieler Nico Putrino und Pascal Lebek. So blieb es beim zweiten Heimremis in Serie.

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Herringhausen vs. Stift Quernheim

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Der BV Stift Quernheim bleibt in der Bezirksliga vorn dabei. Die in ihren ersten drei Saisonspielen stets siegreiche Elf von Trainer Sebastian Numrich kam in einem packenden Kreisderby bei der sehr stark aufspielenden SG FA Herringausen/Eickum zu einem etwas schmeichelhaften 1:1 (1:1). Auf beiden Seiten stellten die Torjäger ihre Offensivqualitäten unter Beweis. Den durch Luigi Di-Bella (bereits fünf Saisontore) erzielten Führungstreffer der Hausherren egalisierte Stift-Kapitän Christian Fahrnow (vier).

„Wenn mir vor dem Spiel jemand ein Unentschieden prophezeit hätte, dann hätte ich das sofort unterschrieben. Insgesamt befand ich uns einen Tucken stärker, weshalb wir dem Sieg auch näher standen“, analysierte FAH-Coach Ümüt Gözlükzü mit den Verweisen auf mehrheitliche Chancen und insgesamt 15 Eckbälle. „Bei so vielen Standards hätte doch eigentlich ein zweiter Treffer herausspringen müssen“, bedauerte er.

Ebenso wie Gözlükzü bezeichnete auch Stift-Trainer Sebastian Numrich das Derby als emotionsgeladenes, gutes Bezirksligaspiel. Gleichfalls räumte er die Herringhauser Überlegenheit ein. „In einem solchen Spiel muss man halt auch mal mit einem Punkt zufrieden sein. Wir können nicht den Anspruch haben, alle 30 Meisterschaftsspiele zu gewinnen.“ Als Wermutstropfen verzeichnete er in der 78. Minute das verletzungsbedingte Ausscheiden von Tibor Sander, der nach einem Zweikampf an der Außenlinie mit dem Kopf auf den angrenzenden Asphalt prallte und sich hierbei womöglich eine Gehirnerschütterung zuzog.

Bereits in den Anfangsminuten markierten die Hausherren ihr Revier durch zwei aufeinanderfolgende Eckbälle, die aber nichts einbrachten. Zwei gefährliche Duftmarken setzte anschließend Luigi Di-Bella – zunächst aus Mittelstürmerposition, wo Stift-Tormann Lukas Heller glänzend reagierte (8.), danach mit einem Linksschuss (23.) den der Stift Quernheimer Abwehrverbund in letzter Sekunde abblockte. In der 29. Minute hatte Di-Bella im dritten Versuch dann mehr Glück. Sein raffinierter Freistoßschlenzer aus 22 Metern (links um die Mauer) schlug unhaltbar für Heller im kurzen Eck ein.

Jedoch währte die Freude der Gastgeber nur zwei Zeigerumdrehungen. Dann stocherte Christian Fahrnow eine Hereingabe von Daniel Wester im Torraum stehend aus dem Gewühl über die Linie. Hierbei präsentierte sich die FAH-Abwehr sehr unsortiert. „Dieses Gegentor war vermeidbar“, ärgerte sich Gözlükzü. Auch im weiteren Verlauf ging es rasant weiter, wobei allerdings ergänzend die Härte zunahm. Der Löhner Schiedsrichter Gürkan Ersoy wurde zunehmend gefordert und verteilte insgesamt sieben gelbe Karten. Jedoch war Sanders Unglücksszene von etwaigen Nickeligkeiten ausgeschlossen. „Da kann man keinem eine Absicht vorwerfen“, stellte Numrich klar.

Seine Stift Quernheimer gerieten in der zweiten Halbzeit vermehrt in die Defensive. Aus einem Entlastungsangriff resultierte ein Fahrnow-Kopfball, den Keeper Torben Lambrecht entschärfte. Demgegenüber kreierte Herringhausen/Eickum mehrere gute Angriffe, bei denen aber Heller beziehungsweise seine Vorderleute auf der Hut waren. So blieb es letztlich beim Remis.

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VFL Mennighüffen vs. SG FA Herringhausen-Eickum 

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So ein Tor erzielt er nur alle 100 Jahre, und da er bereits im zweiten Lebensjahrzehnt steht, sollte er sich diesen Treffer (gedanklich) einrahmen: VfL-Verteidiger Dennis Klipker traf in einem packenden Bezirksliga-Spiel seines VfL Mennighüffen gegen Frisch-Auf Herringhausen-Eickum in der 68. Minute mit einem listigen Schuss (oder war es eine superbe Flanke?) von der Außenlinie mit der linken Klebe aus gut 24 Metern in die rechte obere Ecke zum umjubelten 2:2 (1:1)-Endstand vor knapp 200 Zuschauern . Ein Traumtor!

Zum ersten Mal wurde der VfL in der Liga jedoch permanent gefordert, hatte auch vor der Pause gegen einen schnell umschaltenden Gast riesige Probleme und kaum Zugriff auf das Spiel. Nach dem Seitenwechsel biss sich Mennighüffen, auch durch die Einwechslung von Marius Wellpott für Yasin Can, immer besser in die Partie und verdiente sich am Ende den einen Punkt redlich. In der Schlussminute hatte der VfL etwas Glück, dass Herringhausen ein Kontertreffer wegen Abseits zurückgepfiffen wurde (90.). Doch zuvor hatte Wellpott (87.) bei einem Drehschuss das 3:2 für den VfL auf dem Fuß, und auch der unermüdliche Antreiber Moritz Büscher riss immer wieder Löcher in die Deckung der Gäste. Von der Spielanlage her war der Gast aber eine Spur strukturierter und besser.

Das sah auch VfL-Trainer Lars Thielking so: „Vor der Pause waren wir deutlich unterlegen und sind in vielen Aktionen nur hintergelaufen. Durch den Elfmeter sind wir eher glücklich zum 1:1 gekommen. Nach dem Seitenwechsel wurde es deutlich besser, aber insgesamt ist der Punktgewinn eher glücklich. Wir können damit sehr gut leben“. Die Gäste gingen in (25.) durch einen genau getimten Freistoßtreffer aus gut 22 Metern von Luigi Di-Bella in den rechten Winkel verdient mit 1:0 in Führung, die Gäste waren mit dem kaum zu bremsenden Yannick Greitschus immer gefährlich. Mennighüffens 1:1 durch einen verwandelten Fouelfmeter von Gugo Tamojan zum 1:1 (36.) entsprang einem zu ungestümen Einsatz des Fa-Torwarts Lambrecht.

Nach dem Seitenwechsel setzte der VfL, bei dem Sebastian Zähler ein gutes Comeback feierte, offensiv mehr Zeichen, doch die Gäste blieben gefährlich. Yannick Greitschus überlupfte Dennis Schmidt (63. Minute) zum 2:1, dann kam Klipker (68.) mit seinem Tor des Jahres. Di-Bella vergab (75. aus acht Metern) gegen Schmidt noch das 3:2. Fußball pur am Ende!